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Das fehlende Image der Bibliotheken

Wann endlich wissen die Bibliotheken, dass sie Dienstleistersind? Nicht wie Zalando für Schuhe und auch nicht wie Amazon für Nahrung, sondern für Wissen, Informationen, Kreativität und Geschichten, also für die  ganze, jetzt so oft zitierte Bildung. Aber wissen sie das?

Jetzt dazu eine Geschichte: Als Berliner Großmutter fahre ich gerne nach Bremen, zum Spielen, Einkaufen, Kochen und zum Lesen und Vorlesen meiner beiden Enkelkinder.

Dazu gehört auch jedes Mal ein Besuch in der Bibliothek auf der Berliner Freiheit, einem netten und hellen Einkaufszentrum. Dieses bestätigt, dass Einkaufszentren von Bibliotheken profitieren und nicht umgekehrt , denn jedes Mal wenn wir uns in die Bibliothek begeben, tätigen wir auch einen Kauf. Ein Gang zu MacDonald oder in ein kleines italienisches Café gehören zu einem Besuch der Bibliothek und geben diesem Besuch den richtigen Glanz. Mit der nicht endenden Freude der kleinen Enkeltochter an Lesen und Geschichten versprach ich ihr eine eigene Lesekarte und so machten wir uns auf, ausgestattet mit einer Vollmacht der Mutter und dem dazu gehörenden Personalausweis. Denn die Öffnungszeiten sind einer Karriere bewussten Frau (und dass ist heute anders als in meiner Vergangenheit ja gestattet) nicht kongruent und so wäre der eigene Leseausweis wohl lange ein unerfüllbarer Wunsch geblieben. Aber wir bekamen diesen erwünschten Ausweis auch jetzt nicht, denn es musste die eigene Unterschrift der Mutter sein. Keine Vollmacht konnte die ersetzen, obwohl eine solche ja besagt, dass der Vollmachtgeber mit allem einverstanden ist. Die Großmutter ist nicht erziehungsberechtigt, was de jure ja stimmten mag, aber selbst Kinderärzte verzichten auf Beweismittel der Fürsorge, die von Großmüttern in  Anspruch genommen wird. Wir bekamen für die 4-jährige keinen eigenen Ausweis. Ich vermisste sehr eine Anweisung wie eine schreiende 4-jährige aus der Bibliothek zu bekommen sei.

Auch ein Eis half nicht weiter, sie will jetzt keinen Ausweis mehr und die Bibliothek will sie auch nicht mehr besuchen. Ihr Bruder und die Freunde wurden von diesem Entschluss informiert—Wie schade!

Berliner Freiheit, es hat sich herum gesprochen, wie sehr Berliner unter einer ineffizienten und langsamen Verwaltung in dieser Hauptstadt  leiden. Berliner Freiheit – liebe Bremer  gebt diesem Namen den echten Sinn, kämpft gegen eine sinnlose Bürokratie, sie hat in einer Bibliothek nichts zu suchen. David Lankes „Erwarten Sie mehr“ zeigt, was Bibliotheken sein sollen und können – Mittelpunkt ihrer Community sein, ganz ohne Eintrittsformulare und zur Freude ihrer Besucher, auch ohne Unterschrift des Erziehungsberechtigten.

#verlagebesuchen

Verlage besuchen, es kamen die Autoren. Wie schön, sie kamen und lernten sich untereinandere kennen. Hier das Preislied eines Autoren, das zu weiterer Arbeit für sie und den Verlag anspornt.

Wir Autoren wissen ja, dass wir gut sind. Wir haben der Welt so viel zu sagen. Die Welt würde sogar an unseren Lippen hängen, wenn sie denn wüsste, dass es uns gäbe. Damit das geschieht, haben wir die Verleger.

Nun gibt es unter den Verlegern sonne und solche. Also habe ich mir eine Wunschliste zusammengestellt und mir vorgestellt, wie ein Verleger aussehen würde, wenn ich ihn mir backen könnte.

Ich wünsche mir also einen Verleger,

  • der nicht mit Eurozeichen in den Augen herumläuft und nicht nur in Geschäftsmodellen denkt und immer wenn man ihn anspricht betriebswirtschaftliche Kennzeichen herunterrattert, sondern sich für die Inhalte interessiert, die er veröffentlicht;
  • der sich nicht ausschließlich an internationalen Bestsellern orientiert und nur diese importiert, weil sie für ihn eine sichere Wette sind, sondern Eigengewächse fördert, die über uns und unser Land etwas zu sagen wissen;
  • der erreichbar ist und sich nicht von seinen Sekretärinnen und persönlichen Assistenten verleugnen lässt und seine Entscheidungen nicht in ewig währende Meetings verlagert, sondern seine Autoren hört, auf sie eingeht und ihnen wenn möglich sogar folgt;
  • der nicht einseitig seine vertrieblichen Maßnahmen exekutiert, sondern der mit seinen Autoren eine Partnerschaft eingeht, wenn es gilt, über Lesungen, Events und Öffentlichkeitsarbeit den direkten Kontakt zu den Lesern herzustellen und der den Autor in seine Community mit weiteren Autoren einführt;
  • der mit seinen Autoren neue Wege beschreitet und sich Herausforderungen stellt, der also beispielsweise sagt: „Was, den Klassiker Lankes gibt es bei uns nicht? Dann übersetzen wir ihn selbst ins Deutsche!“ und
  • der wie wir die Bücher liebt und darüber vielleicht auch jene, die mit dazu beitragen, dass unsere Worte gehört und unsere Gedanken geteilt werden, also die Buchhändler und Bibliothekare.

Sie sagen, einen solchen Verleger gibt es nicht? Dann gibt es vielleicht eine solche Verlegerin? Ich jedenfalls habe eine solche in Elisabeth Simon gefunden. Kaum zu glauben, dass sie mit ihrem runden Geburtstag schon, ich glaube, 70 geworden ist.

Eine Verlegerin, die sich der Bibliothekswissenschaft und der Bibliothekspraxis verschrieben hat und die obigen Wünsche erfüllt, kann nicht anders als weltoffen sein. So dürfte es kein Zufall sein, dass Elisabeth Simon im Jahr 2008 zwei neue Buchreihen startete, die eine über zeitgenössische Musik, die andere mit „Zeitzeugen des 20. Jahrhunderts“. Ich verstehe wenig von zeitgenössischer Musik, vermute aber, dass beide Reihen eines ermöglichen, nämlich den Zeitgeist und teilweise auch den Ungeist einer Epoche erlebbar zu machen.

Darüber hinaus glaube ich, dass die Biographien, Beschreibungen, Briefe, Tagebücher und Romane der „Zeitzeugen des 20. Jahrhunderts“ geprägt sind von

  • der Ehrlichkeit und dem Respekt gegenüber den eigenen Erfahrungen, nicht in dem Sinne, diese fotografisch wiedergeben zu wollen, sondern immer mit der Frage verbunden, was diese Fakten bedeuten;
  • einem entschiedenen Standpunkt für die universellen Menschenrechte und eine Offene Gesellschaft und
  • einer Hellsichtigkeit für Defekte in unserer Gesellschaft, die als Frühwarnsystem für gefährliche Entwicklungen dienen könnten, wenn sie durch die Informationsfluten, die uns überschwemmten, durchdringen würden.

Hier möchte ich aus der Reihe „Zeitzeugen des 20. Jahrhunderts“ nur nennen

  • die Erinnerungen des Missionars Spieker, in denen er den deutschen Kolonialismus mit seiner extremen Ausbeutung der Schwarzafrikaner anprangerte – siehe auch die Vernichtung der Hereros;
  • die Geschichte der Zensur vom zaristischen Russland bis zur späteren Sowjetunion von der Amerikanerin Mariann TaxCholdin – noch in der Pipeline des Verlages;
  • das Kriegstagebuch des Frontsoldaten Winz, der nach dem 1. Weltkrieg die Schauplätze des Krieges aufsuchte und mit den Menschen dort sprach.

Ich selbst habe in meinem „Anti-Heimat-Roman“ aus den radikal subjektiven Perspektiven eines Kindes, eines Heranwachsenden und eines politischen Insiders dargestellt, wie das Ruhrgebiet und darüber hinaus Nordrhein-Westfalen seine Modernisierung im Filz organisierter Interessen verpasste, bis es fast hinter allen anderen Regionen in der Republik zurückfiel. Leser, die mir sagten: „So kann es nicht gewesen sein“, antworte ich: „Nein, in Wahrheit war es viel schlimmer.“

Bücher wie diese brauchen wir und wir brauchen sie in einer Zeit der Trumpismen, des Aufstiegs des autoritären Staates und der Rückkehr des Krieges nach Europa mehr denn je. Also Elisabeth, bitte, mach weiter!

Dr. Willi Bredemeier

In eigener Sache. Für Wissen und Kenntnis – gegen Fake-News und Informationsbarrieren. Orban gegen Soros

Selten  hat uns eine Nachricht des aus der Demokratie abdriftenden Europas so erschüttert, wie Orban rechnet mit seinem Hauptfeind ab (Berliner Tagesspiegel vom 4. April 17).

Als das östliche Europa – Mittel und Osteuropa – nach dem Fall der kommunistischen Mauer in ein Meer von Unsicherheit und Depression auf der einen Seite, Überwältigung durch scheinbare Möglichkeiten auf der anderen Seiten zu ertrinken drohte, öffnete Georg Soros mit seiner Open Society eine Brücke zu dieser neuen Informationsgesellschaft. Er war, wie seine US amerikanischer Vorgänger, ein Mäzen, der seine Mittel nicht immer auf den saubersten Wegen erworben hatte, in seinem Falle mit Spekulationen auch gegen das britische Pfund. Aber in der Tradition der Aufklärung und seiner gegenwärtigen US-Heimat mit einem groß angelegten Netzwerk von Bildungseinrichtungen, Universitäten und auch Bibliotheken! Er förderte  und gründete Schulen, Universitäten und Programme, die nicht nur Jugendliche, sondern auch Kinder in diese neue Welt einführen sollten. Ein Netzwerk von regionalen Büros vor Ort, mit Vertretern der jeweiligen Länder koordinierte diese Tätigkeiten.  Ihr Einfluss war riesig, von Kirgistan, wo Soros die Belebung und Finanzierung des gesamten kulturellen Lebens einschließlich der Schulen übernahm bis auf Russland, das Workshops und Kongresse mit seiner finanziellen Hilfe organisierte. Unvergesslich jener Workshop in Kamschatka, in der Vertreter aus den Südstaaten der USA mit denen aus Moskau, den russischen Regionen und Deutschland um den Kampf demokratischer Grundstrukturen und ihrer Gefährdung ins Gespräch kamen.

In dieser aufklärerischen Tradition der USA standen Bibliotheken im Vordergrund seines Interesses. Dabei waren es nicht oder besser nicht vorherrschend die Gebäude und Bestände, sondern die Menschen, die er im Blickfeld  hatte. Der Zugang zu den Informationen erschöpfte sich dabei nicht im Angebot westlicher Literatur, sei es in Philosophie oder Wirtschaft sondern eines neuen Zugangs zu diesen Informationen. Open und für jedermann sollten sie alle zur Verfügung stehen und die Menschen sollen nach Jahre der Gängelung in die Lage versetzt werden, diesen Zugang zu nutzen und für sich – und im Falle der Bibliotheken für ihr Klientele auszunutzen. Welche eine Revolution für eine Bibliothek, die gezwungen war, Bücher nach dem Gewicht einzukaufen, jetzt einen Nutzer- und Zielorientierten Bestandsaufbauanwenden sollte. Und welch ein Unterschied zum Berufsbild eines Bibliothekars vom Verwalter und Hüter der Schätze, sehr oft mit Schlüsselgewalt zum offenen Angebot der Informationen.

Die Seminare in Kirgistan und Litauen, in Kasachstan und Lettland gehören zu den lebendigsten, die im Dienste der Bibliotheken und der Vermittlung eines Berufsbildes, wie Lankes es in seinem Erwarten Sie mehr so leidenschaftlich beschrieben hat, je von zwei  Bibliothekaren aus Deutschland  versucht wurde. Und wir setzen hinzu mit einem Minimum an bürokratischem Aufwand! Keine umständliche Untersuchung durch ein Jurorenteam. Keine langseitigen Anträge auf Bezuschussung, keine beschönigenden Berichte. Die Wünsche nach Teilnahme waren zahlreich, statt der vorgesehenen 30 Teilnehmer setzte man dann bei 70 einen Schlussstrich,  die Kontakte ebenfalls und konnten gar nicht in dem Maße aufrecht erhalten werden, wie sonst bei Bibliothekaren üblich und gewünscht. Eine so fruchtbare Saat wurde gesät und nicht nur in den betreffenden Ländern, sondern in denen mit ihren deutschen Partnern ein echter europäischer – weltumspannender Dialog. Nur dieser allein kann solchen einsperrenden Tendenzen, die Menschen davon abhalten sollen, ihre eigene ihre informierte Bildung zu erwerben, ein Halt entgegensetzen. Er sollte jetzt gesetzt werden – gegen Vertreter wie Orban, es genügt nicht, wenn nur die Leibniz-Gesellschaft protestiert. Eine politische Antwort  ist gefordert auf solche Kämpfe, die  die Zukunft Ungarns aber auch  Europas zerstören.

Mensch und Meer

Unter diesem Motto stand nicht nur die Neueröffnung der Kogge Halle am 14. März in Bremerhaven, sondern auch um eine neu gestaltete Beziehung zwischen Mensch und Meer. Das Meer war Bedrohung und Sehnsuchtsort für Abenteuer und ferne Länder, für ein Leben jenseits des Alltäglichen, wie es die zahlreichen Tagebücher von Seefahrern  auch Rudolf Zimmermann, Gute Wache, gute Ruh bezeugen. Dieses Leben ist tot und gehört der  Vergangenheit an, wie zahlreiche Berufe, die mit der Schifffahrt zu tun hatten, Taliman, Shipbroaker etc. Trotzdem hat das Meer seine Faszination und auch Bedrohung für den Menschen nicht verloren, wie die Katastrophe vor drei Jahren  in Japan zeigte und die Wanderungen  an die Nord- oder Ostsee zahlreicher Familie mit Kindern oder ohne während der Ferien und auch während dunkler Winternächte. Das Meer hatte und hat eine ungebrochen  Faszination, in einer Zeit, in der Menschen die Natur mit Ihren Gewalten oft vergessen. Wie sehr der Mensch mit  dem Meer verbunden ist, zeigen nicht nur die Erforschung  unbekannter  Wesen in der Tiefe der Meere, sondern auch  zunehmen unsere Einblicke in das Klima und deren Gefährdung.

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ISBN 978-3-945610-21-3

Schiffe und alle Beziehungen zum Meer sind für den Menschen und sollen für den Menschen mit allen Sinnen  erfahrbar gemacht werden. Deshalb kümmern  ihn vielleicht weniger die politische und auch historischen Eroberung der Kogge, die hier wieder in ihrem alten /neuen Glanz erstand, sondern die damit verbundene sinnliche Erfahrung von Meer durch den Menschen. Dafür sorgte nicht nur das  tief beeindruckende Schiff aus der Vergangenheit im Mittelpunkt der Ausstellung, sondern alles, was uns den Menschen aus dieser Zeit näher brachte: dazu gehörte das hölzerne Klo des Kapitäns, aber vielmehr noch der Geruch von Stockfisch, der alles vor Augen führte, die Arbeit, das Essen und die Gerüche auf diesem Schiff und damit auf dem Meer.

In einer Zeit, in der Experten, oft isoliert  und Ihre Ergebnisse  postfaktisch entstellt und nicht beachtet werden, Museumsmacher, Markenforscher und Historiker unter den faszinierenden Symbolen Mensch und Meer zusammenzubringen, setzte die Neueröffnung dieses Museums eine Zäsur und Meilenstein. Es holte den Handel und seine weltweiten uralten Verflechtungen, man nimmt am Hand von Funden an, dass das alte Ägypten schon Beziehungen zum Norden von Europa hatte, die alten Handelsstädte Bremen und Bremerhaven ins Bewusstsein und gaben ihnen damit nicht nur einen neuen Raum, sondern eine neu gestaltete, man könnte sagen neu gesputzte Seele wieder. Und was könnte es besseres geben,-ein Raumschiff unserer Zeit ist ein modernes Transportmittel zum Überfliegen weiter Räumen – die Kogge hier aber ist ein Symbol für das Leben der Menschen, die hier gelebt haben und Teil dieser Räume waren, nicht nur ein kulturelles Erbe, wie man heute sagen würde,  sondern Teil ihrer Selbst  und damit  ihrer  Zukunft.

Winterthur du Schöne. Oase und Sehnsuchtsort?

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Simon Verlag für Bibliothekswissen: Leipziger Buchmesse 2017

Es  herrscht ein strammer Wettbewerb unter den Großstädten, wer ist die Schönste, wer zieht die meisten Touristen an sich. Dieser Wettbewerb kann manchmal auch die Schönheit oder das Charakteristikum einer Stadt zerstören. Berlin ist berühmt für seine Kieze. Was Hamburg mühsam versucht, wieder aufzubauen, eine belebte Innenstadt, gab und gibt es noch in Berlin. Man fragt sich nur bange, wird auch hier eine Stadtverwaltung gegen  seine eigene Bürger die Stadt oder besser das  Innenleben einer Stadt zerstören?

Man vergißt,  dass die Menschen einer Stadt, die Bewohner oder besser, die, die wirklich die Seele einer Stadt ausmachen, ganze andere Werte vorgeben. Angeblich soll Münster die bei seinen Bewohnern beliebteste Stadt Deutschland sein. Und wie ist es mit der Weltoffenheit, mit dem Bild der Stadt nach draußen? Sind Lokale mit fremden Flair, auftretende Künstler, Mode etc. maßgebend?

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ISBN 978-3-945610-38-1

Wir wissen es nicht, aber wie wissen Winterthur, du Schöne hast es besser, denn nur diese Stadt fand Eingang in den Schreibwettbewerb Oasen der Großstadt, der für die internationale Gartenausstellung 2017 in Berlin ausgeschrieben wurde. Winterthur, Du kleine Schweizer Grosstadt, nennt Anna Katharina Kilp ihren Beitrag Winterthur mein ZuHause meine Großstadt. Mein Dorf, Mit all meinen Privatgärten, die nicht nur mir gehören. Vorgestellt wird das Buch auf der Büchermesse in Leipzig mit dieser Winterthurer Oase am 26.3.im Forum  Literatur In Halle 4 Stand F100.

Aber es scheint, also ob das Grün in Winterthur auch Komponisten beflügelt. Auntonomia e dialogo nennt Max Keller sein Stück für Flöte und Klavier. Liegt darin das Geheimnis von Winterthur, keine Aufgabe der eigenen Person, keine Verleugnung der eigenen  Heimat um  eines Anteils am Tourismus, nein, Autonomie und Dialog – wirklich die Grundlage eines guten Miteinanders, einer menschlichen Begegnung mit dem Eigenen und dem Fremden. Zu hören auf der Buchmesse in Leipzig im Musikcafé  am 25.3. um 12.00 Uhr.

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ISBN 978-3-945610-35-0

Aber kaum zu glauben, auch beim Fortschritt für die eigenen Bürger setzt sich Metamorphosen 2 an die Spitze einer Bewegung, die mit Bibliothek 4.0 eine Spielwiese für die Zukunft der Öffentlichen Bibliothekenvorstellen will.

Die Fachstelle der Bibliotheken des Kantons Zürich  gibt hier Impulse  angesichts eines radikalen Umbruchs, vergleichbar dem des Buchdrucks zur Zeit der Reformation, alle ratlos lässt. Man will dieser Ratlosigkeit Hoffnung  entgegensetzen. Dies beflügelt Winterthur, hier will man ausprobieren und diskutieren und man kann sicher sein, dass dies mit David Lankes  in die Richtung von  Vertrauen und Verantwortlichkeit führt. Leider nicht in Leipzig, die Messe hätte auch keine Spielwiese, aber am 26. Oktober in der alten Kaserne in Winterthur. Sie wollen Winterthur kennenlernen, Sie wollen teilhaben an der Atmosphäre einer schönen Stadt  melden Sie sich an, winbib@win.ch.

Wirken in die Welt ist nicht Sache großer Namen in  einer großen  Stadt eines großen  Landes – sondern wird bestimmt durch Freude, Hoffnung und Liebe. Winterthur die Schöne, Du schickst uns Menschen und Botschaften.
Was sollen wir antworten – wir freuen uns!

Besuchen Sie uns auch im Internet unter: www.simon-bw.de oder auf Facebook: fb.me/simonverlag.bw