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Informationen- Zugang und Nutzung- eine private Beobachtung des simon-bw- Verlages

Wie wichtig der unbeschränkte Zugang zu Informationen ist, zeigt das Fische sterben in der Oder. Es kann bis zum Ablauf der Tragödie kein Verursacher noch Grund der Tragödie ermittelt werden. Erschwert wird die Suche durch die Region. Diese Teile der Oder gehören sowohl zu Polen als auch Deutschland. Die Suche nach dem Schuldigen war bis heute nicht erfolgreich und dies in zwei Staaten der EU.

Beim Aufbau der Demokratie und der dazu gehörenden institutionellen Infrastruktur nach dem Zweiten Weltkrieg spielte immer ein gewisser Kontrollgedanke eine Rolle. Aufsichtsgremien, Kommissionen, Räte, sie alle sollten darüber wachen, dass die gestellten Ziele verantwortlich und auf demokratischer Grundlage erreicht wurden. Warum gerieten diese so oft aus dem Fokus?

Man nehme den RBB. Berater, Gremien, eine Verwaltung und doch gab es kein Stopp, als ersichtlich wurde, dass hier Mittel nicht dem angedachten Zweck dienten, sondern einem angenommen gap zwischen zur Verfügung stehenden Mitteln und Bezahlung nach privater Einschätzung der eigenen Leistung.

Die Bereicherung des RBB an Öffentlichen Gelder macht mich wütend- Ich will Ihnen sagen warum. Der kleine Simon Verlag für Bibliothekswissen hatte sein Bücherlager in der Holsteinischen Straße, da ihm in seiner Adresse Riehlstr.13 aus privaten Gründen nicht genügend Raum zur Verfügung stand. Es zahlte seine Gebühren an die Telekom für seine Adresse für den Verlagsort. Nach über drei Jahren sollte es jetzt Gebühren für dieses Bücherlager und den Einsatz des PCs dort zahlen – also doppelte Gebühr Einspruch half nicht. Die Berechnung dieser Gebühr war Schrott, getrieben von dem Wunsch, diese Zahlung nachzuweisen. Wir haben uns jetzt entschlossen, diese Gebühr zu zahlen, weil ich keine juristische Auseinandersetzung will und auch nicht kann. Nur so viel zur Höhe der geforderten Gebühren, sie sind niedriger als ein Abendessen bei der Intendantin. Aber nicht dieses macht mich so wütend, sondern die Diskrepanz zwischen den Zielen auch des RBB :Aufklärung Informationen und seinen Mitteln, die er dafür einsetzt. Ein Selbstbedienungsladen zerstört das Vertrauen, das die Grundlage für die gute Arbeit dieser öffentlichen Institutionen ist. Dann sollte man den RBB privatisieren und eigentlich will ich das gar nicht, denke ich doch an das frühere DBI, dessen Arbeit man in Berlin jetzt gut brauchen könnte.

Russland: Du weichst aus, dann bist du frei!

Was man über die russische Gesellschaft versteht, wenn man mit dem Fahrrad durch Moskau fährt schreibt Die Zeit am 14. Juli. Wir wissen nicht, ob diese Überschrift nur auf die chaotischen Verkehrsverhältnisse in der russischen Hauptstadt hinweisen soll, oder doch ein analytischer Versuch der russischen Gesellschaft darstellt. Er ist in diesem Wochenmagazin abgedruckt, die die verschiedenen Stimmen der russischen Gesellschaft hörbar machen will. Diese sind für die westliche Gesellschaft ein Rätsel. Sind die Russen wirklich damit einverstanden, dass ihnen ein solches Projekt zu verordnet wird: Verluste an Menschen und an Ressourcen, Abschottung durch neue Grenzen und Bestimmungen, Unfreiheiten, Hass und Wut der Nachbarn, Neue Armut, Verlust der internationalen Anerkennung., Verlust an Freundschaften, Kollegen, der Teilnahme internationalen Netzwerken, Isolation. Du weichst aus, dann bist du frei, es sieht nach der Überlebensstrategie der früheren Sowjetunion aus, wenn man sich geduckt hielt, nicht sichtbar und nicht hörbar ist , dann konnte man dem System ausweichen. Genügt das wieder als Strategie? Anscheinend aber nicht, denn man darf nicht vergessen, dass die Bindungen, auch die der Familie und Verwandtschaft, zwischen der Ukraine und Russland zahlreich und tief sind. Die russischen Soldaten haben Verwandte in der Ukraine. Der fassungslose Kummer, der den Opfern dieses Krieges anzusehen ist, ist nicht nur der Verlust von Hab und Gut manchmal Menschen, es ist der völlige Verlust von Vertrauen. Die Ukraine ist kein Brudervolk in der Bezeichnung von Putin, aber er bezeichnet einen Bruder krieg in seinem schlimmsten Sinne, ein Bruder will den anderen vernichten und will anscheinend auch diesen Krieg nicht beenden bevor der Bruder nicht besiegt sondern vernichtet ist.

Vor dieser Auslöschung aller Humanitas haben auch die Russen Angst, wie der Bericht zeigt, als einziger Ausweg ausweichen nur das sichert Überleben in Freiheit. Kein demokratisches Aufbäumen ,keine Revolution für die Freiheit, nein! Unsichtbar werden Ausweichen. Was für eine schreckliche Entwicklung wenn man an die Revolutionäre der Zarenzeit denkt. !! Zombies, die sich nur verstecken können. Und die jetzt – wenn auch unwillkommen und unverstanden als Flüchtlinge Unterschlupf beim Nachbarn, den östlichen und westlichen suchen.

Die so viel gerühmte russische Seele, sie ist nicht nur heimatlos, sie ist getötet, das ist der schlimmste Verlust, die Putin und seine Freunde diesem Land zugefügt haben. Sie wird auch Europa bestimmten. Wie ??? wissen wir nicht, Wege der Hoffnung Flucht Emigration und Rückkehr in ein freies Litauen zeigte den Kampf um Freiheit und Gerechtigkeit, wird dieser je wieder in Russland möglich sein?

Pisa – Studie- 2001 -2022

Nötig ist ein neuer Pisa Schock schrieb Anfang Juli der Berliner Tagesspiegel und weist auf die Ergebnisse hin, die Leistungsmessungen der Schüler der letzten Jahre zeigen. Einen gravierenden Unterschied zu der damaligen Situation wer aber vom dem Autor Jens-Martin Wjarda herausgestellt. Während damals der Pisa Schock auf eine Gesellschaft traf, die glaubte, dass Deutschland das beste Schulsystem hätte –daher von diesem Ergebnis geschockt war- trifft das heute nicht zu- Zu deutlich sind die Defizite unseres Bildungssystems. Was bremst den Bildungsabsturz? fragte DIE ZEIT am 7.Juli zu Anfang der Reporte WISSEN und führt 4 Ideen aus, die helfen könnte, diesen Absturz zu mindest ein wenig einzufangen. Dabei konzentriert sich der Report auf die Basis des Bildungssystems Schreiben, Rechnen Lesen. Der Mangel n diesen Grundkompetenzen macht sogar der Wirtschaft Angst, die neben dem fehlenden Nachwuchs jetzt noch der Forderung gegenübersteht, diesen Nachwuchs nicht nur auszubilden, sondern auch zu erziehen- und dies in jeder Hinsicht. Sportsgeist beim Lesen nennt sich ein Vorschlag, der das Zuhören und das Lesen systematisch in der Lesezeit einüben will, der sich auf die ganze Schule bezieht. Mit Recht wird darauf hingewiesen, dass diese Technik die Grundkompetenz für die Bewältigung der modernen Welt ist. Lesen ist nicht nur für den Nutzen des Internet bis hin zur Digitalisierung notwendig ohne Lesen wird auch die Welt zu einem unverständlichen Ort. Über das flüssige Lesen wird auch der Inhalt entdeckt und damit eine ganze, eine neue Welt.

Sind auch Migration und die Panepidemie als Ursache dieser Bildungskatastrophe ausgemacht, so sind die Vorschläge zu ihrer Behebung unrealistisch. Ging die Gesellschaft Anfang dieses Jahrhunderts beim ersten Pisaschock von einem gut funktionierenden Schulsystem aus, so war das schon in diesen Zeiten nicht korrekt. Schon in diesen Jahren waren die Mütter die Hilfslehrer der Nation, eine Überzeugung, die bei Einführung des Lockdown und damit auch der Schulen eine Rolle gespielt hat. Mit dem Beschluss, einen solchen für die Schulen nicht zu wiederholen zeigt, dass auch politische und gesellschaftliche Kräfte die Schäden sehen, die dieser Lockdown angerichtet hat.

Wie aber, wir fragen es wieder, soll ein solcher Mangel beseitigt werden? Wie sollen die vier wundervollen Ideen, die DIE ZEIT aufführt realisiert werden.  Bildung lässt sich erwerben, aber sie braucht Zeit und Geduld und Menschen, die dieses umsetzen. Und diese sind nicht im Überfluss vorhanden.

Damit wird für die Zukunft erneut sozialer Sprengstoff aufgebaut. Es sind dann nicht die familiären Wurzeln, die den schulischen Erfolg bestimmen, es ist dann die Schule wird zur Ausbildung von Parallelwelten beitragen, die dann die Kommunities zerstören. Schon heute versuchen Eltern, die Schulen zu wechseln, um dieser Zukunft entgegen zu steuern. Keiner mag den Bogen weiter spannen, der sich ergeben wird, wenn der Wohlbezirk nicht nur nach Mieten und dem Angebot von Wohnungen bestimmt wird, sondern von Überlegungen zum zukünftigen Bildungserfolg des Nachwuchses auslöst.

Es ist unbedingt n notwendig, alle Bildungsressourcen kooperativ in diesen Ansatz einzubinden. Warum die Öffentlichen Bibliotheken bei der Corona Schließung nicht in Initiativen eingebunden waren, haben wir der Ideenlosen kommunalen Verwaltung Berlins zugerechnet. Es sind nicht nur die Bibliotheken, sondern auch die Museen, die heute oft Bildungslaboratorien anbieten. Man sollte dies nutzen.

Russland

Man wundert sich:  ein großer Aufruf der Kulturschaffenden gegen die Pläne zur Waffenlieferung für die Ukraine zur Verteidigung gegen den Aggressor Putin, danach der frohgemute Auftritt der Kanzlerin AD im gewohnten Habit und der Zusicherung, sie hätte immer gegen vor Putin gewarnt und könnte nichts dafür, dass er jetzt eine solche Bedrohung für Europa darstellt.

Dies mag richtig sein, wie im täglichen Leben mit seinen Ängsten und Katastrophen stellt sich die Feststellung, ich habe Euch das vorher gesagt, als wenig hilfreich heraus, wenig hilfreiche nicht nur für die Erarbeitung der Vergangenheit, sondern genau so hilflos für die Planung der  Zukunft.

Es ist verständlich und eine Forderung für die Zukunft, sich jetzt schon mit der Analyse der zukünftigen Gestaltung der Verbindung zu Russland zu beschäftigen. Eine Waffenstarrende Grenze will niemand. Gegen diese hatte vor vielen Jahren die SPD ihre ersten Kontaktversuche zu einem politischen Faktor gemacht. Der unvergessene Kniefall in Polen von Willy Brandt gehört dazu.  Brand und auch Steinmeier gehörte das zu einer Politik, die die eiserne Grenze zu ehemaligen DDR auflösen wollten. Aber diese Politik war und dies wird oft vergessen bei der damaligen Regierung und der CDU höchst unpopulär, verstieg sie doch gegen die Leitlinie der Heimatvertriebenen, ein mächtiges Klientele dieser Partei. Wenn also die ehemalige Bundeskanzlerin geltend macht, dass sie von Beginn eine gegen Russland gerichtete Politik verfolgt hat, muss das gegen die Überzeugung ihrer eigenen Partei gerichtet sein..          

Hinzu kam, dass nicht nur von Deutschland sondern auch der USA z.B. Russland als ein offener Markt für neue Kunden und Märkte gesehen wurde, wobei man völlig verkannte, dass die Überzeugungen auf diesem Gebiet weit auseinander lagen. Man investieret also weniger in Informationsvermittlung als Erschließung der Märkte. Russland wurde als neuer Kundenkreis gesehen und weniger als ein Land, dessen Demokratisierung noch viel Mühe und Überzeugung kosten würde. Ein Defizit, das heute umso stärker ins Gewicht fällt, da ein Übergewicht von Fake News verbunden mit der staatlichen Förderung dem Bürger es fast unmöglich machen, sich ohne Einschränkung zu informieren-

So zeigt das Buch von Marianna Tax Choldin, der Garten der zerbrochenen Statuen nicht nur den Einsatz der Zensur in Russland von der Zarenzeit bis in die Gegenwart, sondern auf die großartige Leistung die in der Ausstellung verbunden mit Workshops und Kongressen, die in ganzen Land zu diesem Thema organisiert wurden und eine breite Beteiligung auslösten. Gesteuert wurden diese Aktivitäten von einem internationalen Gremium der Bibliothek für ausländische Literatur mit finanzieller Förderung der Soros Stiftung, deren Ziele oft dem Erstarken autokratischer Herrscher sehr ungelegen war. Kaziscas Wege der Hoffnung, Hans Peter Müller Umerziehung durch rote Bibliotheken, Rosmarie Grabitz Briefe aus einer schweren Zeit sind erschütternde Dokumente von einem Russland, das seine Grenzen auf Kosten seiner Nachbarn versucht auszudehnen und damit eine Politik der Kooperation und Zusammenarbeit nicht nur leugnet sondern versucht zerstören. . Möge die Zukunft Europa einen Weg zeigen, wie diese zerstörerische Politik endlich ins Abseits verdrängt wird.       

HANNES RICKLI: Daten lauschen. Wie die Umwelt in den Computer kommt

Die Ausstellung DATEN LAUSCHEN präsentiert multimediale Installationen, die der Schweizer Künstler Hannes Rickli (*1959) gemeinsam mit Valentina Vuksic, Christoph Stähli und Birk Weiberg im Rahmen des künstlerischen Forschungsprojekts „Computersignale“ entwickelt hat. Sie machen Klimaforschung in der Arktis sinnlich erfahrbar. 

Seit 2012 begleitet Rickli den Fischökologen Philipp Fischer 
bei seiner Feldforschung im Arktischen Ozean vor Spitzbergen. Dort unterhält das Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) das ferngesteuerte Unterwasser-Beobachtungssystem RemOs (Remote Optical System). Ausgestattet mit zwei Kameras zur stereometrischen Vermessung erlaubt das System den Forscher:innen die Organismen im Wasser automatisiert und dauerhaft zu beobachten. 

Die digitale Erhebung und Verarbeitung der Daten finden vorwiegend in Sphären statt, die den menschlichen Sinnen verborgen sind – in abgeschlossenen optischen Systemen, in Seekabeln, Computern und schließlich auch in riesigen Datenzentren. Rickli geht es in seinem Projekt nicht nur um das Sammeln der biologischen Rohdaten der Forscher:innen, die er neu arrangiert, ergänzt und in einem eigenen Archiv zusammenträgt. Mit seinem Team produziert er darüber 
hinaus akustische Daten, die eine Beobachtung und Reflexion des Forschungsprozesses ermöglichen. 

Die Ausstellung wird unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds SNF und entstand in Kooperation mit dem AWI und dem Kunstverein Bremerhaven.

 Programm

04.06.2022          15.00 Uhr, Kuratorenführung mit Hannes Rickli

11.06.2022            18.00 – 24.00 Uhr Lange Nacht der Kultur, freier Eintritt und freie Touren

22.00 Uhr Präsentation einer audiovisuellen Session von kab an der Lichtinstallation FRAME

08.07.22             19.00 Uhr, Sound-Walk mit Tim Shaw, Treffpunkt: Seemannsarm DSM

09.07.22              17.00 Uhr, Sound-Walk mit Tim Shaw, Treffpunkt: Theaterplatz

30.07.2022         15.00 Uhr, Kuratorenführung mit Hannes Rickli

Für die „SEA SIGNALS SEA SOUNDS“-Clubnacht Ende Juli (Datum wird noch bekannt gegeben) mit kab (Kreativer Aufbruch Bremerhaven) suchen wir den Sound des Meeres. Interessierte können bis zum 30. Juni entweder eigene Kompositionen einreichen oder das Sound-Archiv nutzen, um Remixe zu erstellen. Weitere Infos: seesignals.art

Armes Leipzig – armes Deutschland

Die Kommunalverwaltung von Leipzig hat beschlossen, dass die Bibliotheken ihren Etat europaweit ausschreiben sollen. Gleichzeitig ist Bedingung dieser Ausschreibung, dass die Bewerber Bibliotheksdienstleistungen anbieten und damit die Kosten für die Ausleihe zu senken. Glücklicherweise sind die Warnungen deutlich und der Hinweis auf die Verarmung der Bücherstadt laut, es ist schon eine mehr als schlimmes Motiv, dass ein derart bibliothekspolitischer Vorschlag ausgerechnet aus der sich sonst lauthals preisenden Bücherstadt Leipzig kommt.

Die Auswahl der Bücher ist eine der wichtigsten bibliothekarischen Ausgaben, unabhängig vom Büchermarkt. Dass große Verlage immer wieder versuchen, diesen Anschaffungsprozess für ihre Produkte zu beeinflussen ist bekannt und gehört zu deren Marketingstrategie, aber konnte bisher nicht die bibliothekspolitische Ebene beeinflussen, was auch dem Ziel der staatlichen oder besser der öffentlichen Förderung der Bibliotheken entspricht. Sie sind nicht dazu da, die Einnahmen großer Verlage zu fördern- Ihre Ziele sind die Förderung von Kultur und Wissenschaft, von einer offenen Gesellschaft und Demokratie und dazu gehört der freie und gerechte Zugang zu Wissen und Aufklärung. Wenn nun die Autoren dieser Planung meinen, dieses Geschäftsmodell der US – amerikanischen Praxis zu entnehmen, so ist dies ein erschütternden Beispiel dafür. wie falsch eine Praxis umgesetzt werden kann, wenn die Basis und die Ziele nicht verstanden werden. David Lankes in Erwarten Sie mehr ISBN 978-3-9456-10-32-9 hat an vielen lebendigen Bespielen verschiedenartiger Bibliotheken aufgezeigt, wie sehr alle Bibliotheken in ihrer Arbeit von ihrer Kommune abhängig sind und wie sehr ihrer Arbeit wieder in die Kommune hineinwirkt. Das Bild einer Bibliothek, deren Etat und damit Arbeit von der Bürokratie abhängig ist, ist der Tod jeder lebendigen Bibliotheksarbeit.

https://www.simon-bw.de/books/bibliothekswissenschaft/item/erwarten-sie-mehr

Wir müssen uns trotzdem mit dem Gedanken vertraut machen, dass das vielleicht gewollt ist. Bibliotheken, die nur von – in diesem Fall- großen Verlagen bestückt werden, sind als Anschauung uns nicht ganz fremd. Man fand sie in vielen Bibliotheken Ost und Mitteleuropas, wie wir nach dem Fall der Kommunistischen Mauer sehen konnten und auch in der ehemaligen DDR. Die Anschaffungspolitik bestimmte die Partei. Aber sie führte auch zu jenem Balken, der politische gegen Gedanken aufgebaut wurde, die gegen die Parteilinie sprachen und damit zu jenem Verlust an Kreativität , an der die DDR dann zu Grunde gegangen ist, wie Hans Peter Müller in Umerziehung durch rote Bibliotheken  ISBN 978-3-945610-51-0 so klug analysiert.

https://www.simon-bw.de/books/bibliothekswissenschaft/item/umerziehung-durch-rote-bibliotheken

Wir müssen uns gegen die hier geplante Verarmung wehren. Wenn Deutschland durch diese Krisenzeiten gekommen ist, weil  das ökonomische Potential das zu ließ, so sollte man diesen Schatz nicht verspielen, der ökonomisch Reichtum Deutschlands beruht auf der Kreativität und Innvati9on des Lande und dafür ist sein unabhängiges Bildungssystem verantwortlich. Dazu gehören keine Bücherspeicher, sondern kleine Verlage auch Fachverlage, die auf die Bedürfnisse ihrer Kunden zugeschnitten sind.

Dazu gehörten aber auch Neugier und  Interesse an heute und morgigen Entwicklungen, .Ansprache Gespräche und Austausch. Dem widmete sich die Messe in Leipzig. Es war daher einer der traurigsten Entschlüsse der letzten Jahre, als die Frühjahrsmesse in Leipzig abgesagt wurde und angesichts der Situation heute, beschleichen einem immer wieder die Gedanken, ob Corona wirklich der einzige Grund dafür war-. Leipzig war ein Lesefest und zog viele Menschen an, auch aus Westdeutschland. Menschen lesen, wie die Arbeit der kleinen Buchhandlung um die Ecke während Corona gezeigt hat. Menschen lieben Bücher und Bücher beeinflussen sie. Sie sind unvergesslich wie Bücher, die uns bewegten .ISBN 978-3-945610-65-7 deutlich macht.

https://www.simon-bw.de/books/bibliothekswissenschaft/item/bibliotheken-wegweiser-in-die-zukunft-copy