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Heimat – eine andere Dimension- in einer anderen Zeit

Familiengeschichten eröffnen den Zugang von einer Ebene, die die Geschichtsforschung sehr oft vernachlässigen muss. Aber sie kommt uns nahe, durch Vergleiche mit der eignen Geschichte und Vertrautheit. Auch dieser Heimatroman ist die Geschichte einer Familie, aber sie ist eingebettet in die Politik und Geschichte einer Region, die die Geschichte jungen Bundesrepublik nicht nur beeinflusst hat, sondern sie auch wiederspiegelt.  Nicht nur eine Geschichte der sogenannten Obskuren im Gegensatz zum Leben der Fürsten, sondern auch unsere Geschichte – und die Geschichte einer Sippe aus diesen Landen, die sich wieder zusammenfand.

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Gerda und Willi Bredemeier haben gemeinsam einen Heimatroman geschrieben. Foto: Bredemeier

Lavelsloh 23.06.2020 Von Die Harke

Neues von der Bredemeier-Sippe

Der „Andere Heimatroman“ ist erschienen / Großes Treffen im September steht auf der Kippe

Der andere Heimatroman. Bildungsreisen durch ein unbekanntes Land 1943-2018. 2020 €20.00 ISBN 978-3-945610-52-7

Gerda und Willi Bredemeier, die in den vergangenen zwei Jahren Treffen der Bredemeier-Sippe in Uchte und Bahrenborstel organisiert haben (DIE HARKE berichtete), sind mit einem gemeinsamen Buch herausgekommen.

„Der andere Heimatroman“ wurde im Simon-Verlag für Bibliothekswissen veröffentlicht und schildert auf circa 150 von knapp 500 Seiten das Aufwachsen eines Jungen in der Mitte des 20. Jahrhunderts im damaligen Kirchspiel Lavelsloh mit den Gemeinden Steinbrink, Essern, Nordel, Lavelsloh und Bohnhorst.

Später bricht der Protagonist, der autobiographische Züge von Willi Bredemeier trägt, ins Ruhrgebiet auf, holt dort mehrere Bildungsabschlüsse nach, betätigt sich als Zeitschriftenmacher und ist an mehreren Großprojekten der Marktforschung für die Europäische Kommission und das Bundesministerium für Wirtschaft beteiligt.

Willi Bredemeier im Rückblick: „So schlecht, wie heute die damaligen Zwergschulen gemacht werden, kann zumindest die in Steinbrink nicht gewesen sein, dass man gar nichts mehr werden konnte.“ Ein wesentlicher Teil der Texte, die sich auf die Kindheit in Steinbrink und Umgebung beziehen, kann auf der Webseite www.unterbredemeiers.jimdo.com gelesen werden.

Das Buch schildert aus der Sicht eines Kindes ein radikal anderes Leben als es heute auch im Kreis Nienburg gang und gäbe ist. „Wir waren alle bettelarm“, so Willi Bredemeier, „auch wenn wir auf den Höfen nach Kriegsende den Vorzug hatten, anders als in den Städten immer genug zum Essen zu haben. Arbeit war das Maß aller Dinge, es gab kaum etwas anderes, und die Leute wurden danach beurteilt, wie fleißig sie waren.“

Einer der heimlichen Helden des Buches ist der Hund Hektor, mit dem der Protagonist über Wiesen und Weiden zieht und gelegentlich von einem Bauern mit der Mistgabel verjagt wird. Aber auch Gewohnheiten und Traditionen leben fort.

So wird im Buch geschildert, wie auf den Höhepunkten des Jahres in Steinbrink, auf dem Feuerwehr-, Schützen- und Reiterfest, die Paare zueinander finden. Das Ende der Geschichte reicht bis in die Gegenwart, als der Protagonist in seine dörfliche Heimat einkehrt, um dort festzustellen, dass sich sein „Kirchspiel“ in eine hochmobile Bildungslandschaft verwandelt hat.

Der „Andere Heimatroman“ ist eine Weiterentwicklung des „Anti-Heimat-Romans“, den Willi Bredemeier 2014 veröffentlichte. Bei der Gestaltung des „Anderen Heimatromans“ wurde die Mitwirkung seiner Frau Gerda („Meine schärfste Kritikerin“) so wichtig, dass sie nunmehr Mitautorin ist.

Das nächste Buch der Bredemeiers soll die Bredemeier-Sippe zum Gegenstand haben und auf Interviews in diversen Bredemeier-Familie beruhen. Dazu wurde der „Warmsener Zweig“ der Bredemeier-Sippe mit Hilfe eines anderen Familienforschers namens Karl Bredemeyer aus Essern auf einen Stammhof in Warmsen (Flurname: „Up de Brede“) bis circa 1460 zurückverfolgt.

Allerdings sind die beiden Autoren aus Hattingen (Ruhr) mit ihrer zeitlichen Planung in Rückstand geraten, weil persönliche Interviews wegen der Corona-Epidemie kaum mehr möglich sind. Und ob das ursprünglich für September vorgesehene dritte Bredemeier-Sippentreffen stattfinden kann, ist noch unklar.

Digitale Kommunikation

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Wenn in einem Kinderwagen ein Winzling mit allen Mitteln versucht, seinen Fahrer, sei es Vater oder Mutter, zu umgarnen, die mit ihren Handys weit weg sind, dann erleben man in nuce die ersten Aktivitäten des Menschen auf dieser Erde, die ersten Kommunikations -(Versuche): das erste Lächeln, die ersten Laute gelten der Umgebung. Sehr selten lernt der Mensch eine Sprache so gut, wie seine Muttersprache und dies in den ersten Jahren seines Lebens.

Die treibende Kraft dieser Anstrengungen ist der Wunsch nach Kommunikation, nach Zugehörigkeit, nach Aufmerksamkeit, nach Anteilnahme. Und man weiß, diese gilt vom Anfang des Lebens bis an sein Ende und ist unabhängig von Intelligenz und- dies wird oft vergessen- von sozialer Ordnung. Klagen über mangelnde Beachtung und Respekt beruhen sehr oft auf mangelnder Kommunikation wie sie z.B. Bürger der ehemaligen DDR gegenüber der BRD empfanden sie haben uns nicht einmal zugehört. Der Wunsch nach Kommunikation ist ein mächtiger Trieb, der auch den Hass beflügeln kann, was angesichts vieler Hassmails vor unseren Augen geschieht.

Direkte Kommunikation wurde wegen der Corona Krise verboten. Die ersten Folgen dieses Verbotes besonders in Krankenhäusern und Heimen sehen wir schon heute, aber sie werden ihre nachhaltigen Folgen noch unheilvoll   entfalten, wenn die Wirkungen kulturell und gesellschaftlich sichtbar werden.  Kritik ist nicht von der Hand zu weisen. Sinnvolles und kluges Handeln wäre  erforderlich gewesen,  um den Schaden möglichst gering zu halten. Dies unterblieb sehr oft und hatte den Ruf zur Folge hatte, nur nach ökonomischen Gesichtspunkten zu verfahren.

Digitale Kommunikation mag Aufwand und Kosten reduzieren, wenn z.B. diese Überlegungen die Höhe der Reisekosten zu Arbeitstreffen, Kongressen und Workshops vermindern, aber nur in einer intelligenten Struktur können sie wirksam werden. Dies haben viele digitale Veranstaltungen gezeigt, die aus der Not heraus online angeboten wurden und werden. Wenn man sich ein Drama online ansehen wollte, war das mit dem Fernsehen immer schon möglich. Man tat es nicht. In all den vergangenen Jahren war das Theater nie eine Konkurrenz zum Fernsehen oder umgekehrt. Ein Theaterbesuch beruht auf einem völlig anderen Erlebnis und Erfahrung von Kommunikation, zwischen den Schauspielern und dem Zuschauer, und zwischen dem Publikum und der Institution Theater selber. Warum aber könnte man nicht die digitale Vorstellung mit der vor Ort vernetzen- als Vor- oder Nachspiel. Noch gravierender ist die Basis personeller Kommunikation bei der Musik, da Musik auf direkter Kommunikation beruht und so eine Digitalisierung ausschließt. Es sieht und hört sich ausgesprochen albern an, wenn bei einem wegen Corona digital gesendeten Konzert im Fernsehen, mit Anzug und Cocktail ein Konzertbesuch vorgespielt wird. Es ist kein Konzertbesuch, die hier vorgeführten Requisiten sind Teil eines Festes, das auf direkter Kommunikation beruht. Auch hier gibt es Möglichkeiten, diese Kommunikation auszubauen und dies kann auch auf digitaler Art und Weise geschehen. Aber sie sollten auf keinen Fall alle Kommunikation stören oder sogar zerstören, die unser Leben zu dem machen, was es sein soll, eines in Humanitas.  Mein Ziel ist es, das Ende zufrieden zu erreichen, in Frieden mit mir, meinen Lieben und meinem Gewissen, sagt Mario de Andrade in seinem Gedicht: meine Seele hat es eilig, .  Mit Kommunikation beginnt es und es sollte so enden. Dass das in der Corona Krise nicht möglich war, gehör zu den schrecklichen Folgen dieser Krise aber auch gleichzeitig zu den dringlichsten Aufgaben, über eine sinnvolle Struktur in unsere Leben nachzudenken, über eine sinnvolle Vernetzung digitaler Kommunikation in unserem Leben des Austausches, der Kommunikation und des Miteinanders.

Diskriminierung

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Die Grünen wollen das Wort Rasse aus dem Grundgesetz streichen. Damit mögen Sie Recht haben. Rassismus ist den Deutschen so zuwider, dass sie in großer Zahl an der Anti Rassismus Demonstration am vergangenen Sonntag, den 7.6. auf dem Alexander Platz, Berlin teilnahmen.

Es ging auch gegen Polizeigewalt. Deshalb passte es in die Berichterstattung, dass ein Reporter zwei dunkelhäutige Mädchen fragte, ob sie solche Behandlung wie diese schon erlebt hätten. Beide wurden schon früher festgenommen und erzählten, wie man mit Ihnen gesprochen und wie man sie behandelt hätte.

Und ich musste feststellen! genau den gleichen Tonfall, genau das gleiche Vokabular benutzte ein Taxifahrer mir gegenüber, als ich mich in Berlin- Mitte verlaufen hatte und mit einem Taxi sicher und schnell an meinen Bestimmungsort kommen wollte. Ein gutes Beispiel für Diskriminierung gegenüber alt und nicht wohlhabend.

 

Nun ist Diskriminierung gegenüber Alten nicht selten. Sie wurde auch geübt vom Einlass einer Polizeiwache, als ich eine Anzeige erstatten wollte, weil ein krimineller Mitarbeiter mein Konto bei Amazon missbraucht hatte. Dies mag sich unschön anhören aber zeigt die komplette Absperrung alter Menschen in Heimen auf Grund der Epidemie nicht auch Züge der Diskriminierung? Man hätte uns wenigstens fragen können, wurde eine Heimbewohnerin zitiert und wenn man die Berichte der Todesfälle in die DIE ZEIT liest, dann kann einem schon die Idee kommen, dass diese Maßnahme manchmal mit heimlicher Freude begleitet wurde. Dies ist umso grausamer, weil die heute 80jährigen immer als Kriegskinder Aussperrung und Diskriminierung erlebt hatten.

Eine weitere, unverständliche Diskriminierung erfuhren Frauen in der Corona Krise. Obwohl am meisten vom Homeschooling betroffen, beteiligte man sie nicht in der Planung dieser Schutzmaßnahme.  Ihr Lebensentwurf, der heute immer Berufstätigkeit vorsieht, wurde mit der Schließung von Schulen und Kitas über den Haufen geworfen mit Folgen, die wir heute noch nicht kennen, die gravierend sein können- und dies nicht nur für die Frauen, sondern auch für eine Generation, die heranwächst und ohne Schulabschluss – das wusste man schon vorher- eine Basis der Gesellschaft bilden kann, der sich ausgeschlossen und diskriminiert fühlt.

Anerkennung für Ostdeutsche fordern die Regierungschefs für die besondere Lebensleistung der Ostdeutschen, von denen 59 % der Brandenburger und 66 % der Sachsen sich als Bürger 2. Klasse fühlt, ihre Lebensgeschichte nicht genügend gewürdigt, man habe ihnen nicht einmal zugehört, schreibt das Berliner Abendblatt.  Dabei gibt es solche Berichte. Die Studie von Hans Peter Müller: Umerziehung durch Rote Bibliotheken zeigt in allen Beispielen, wie ein Staat eigentlich an einer kleinen Berufsgruppe von Bibliothekaren scheitert. Es gelang ihm nicht, die Vorherrschaft staatlicher Maxime gegen ihre professionelle Ethik, der Erfüllung von   Leser und Nutzerwünschen gegen den Machanspruch des Staates umfassend durchzusetzen.

Nein, die Deutschen sind keine Rassisten, die Vergangenheit hat zu deutliche gezeigt, in welche Hölle das führt. Aber Diskriminierung – sie wächst – und kann schlimme Folgen haben – und auch, wenn das vermieden wird, das tägliche Leben wird nicht einfacher, und auch nicht vergnüglicher. Sind Diskriminierungen, Abschottung und Ausschluss das wert-?  Vermeiden wir die Grenzen zu unserem Nächsten, auch wenn wir das jetzt geübt haben. Versuchen wir es doch mit Lebessworte eines Liebenden /Reinhold Grothe ISBN 978-3- 940862-67-9 einem Berliner Zeitzeugen auch aus einer schweren Zeit.

Flanieren mit Walter Benjamin –  Im Paradies der Passagen

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nennt Gerd – Rüdiger Erdmann sein Buch über zwei Berliner Flaneure (Tagesspiegel vom 14.Mai) und bringt uns ins Gedächtnis, was das Wort „flanieren“ für den Berliner Autor mit dem todtraurigen Flucht-Schicksal  bedeutete. Die Freude an der ziellosen, für jede Überraschung und jeden gedanklichen Nebenweg offene Bewegung war für Walter Benjamin Glück. Nach Berlin war für Benjamin Paris die Stadt gelassenen Großstadtlebens und Flanierens, die Stadt der Inspiration. Aus dieser freien und leichten Zeit wurde Benjamin bald vertrieben und wählte auf der Suche nach einem freien Ort die grausame Konsequenz des Suizids.

Warum fällt uns das jetzt ein? Warum lässt uns das Wort „flanieren“ nicht an Straßen voller verschiedener Menschen, Sonnenkringel auf den Bürgersteigen, Blumenkästen in den Fenstern und schilpende Vögel denken, die sich um eine Krume zanken. Menschen vor Auslagen, ohne Hast und Freude an einem Großstadtleben, das nicht belastet, sondern Freude macht.

Flanieren, es erfüllt uns mit Sehnsucht nach einem Leben, das in Berlin und bestimmt nicht nur hier verschwunden ist. Wer zur Zeit durch Berlins unbewohnte Steinwüsten schleicht, der tut es mit dem Gefühlt der Fremdheit im eigenen Haus. Nein, diese Stadt ist nicht mehr meine Stadt. Es ist eine Seitenwüste, nicht mehr zerstört wie im Jahr 1945, aber kalt, abweisend, fremd.

Warum müssen wir an Walter Benjamin denken, an ihn, für den anscheinend in diesem Leben und in dieser Stadt kein Platz mehr war? Fühlen wir uns in dieser Heimatlosigkeit mit ihm verbunden? In dieser Öde und Abgeschiedenheit in Berlin, bei jeder U- und S-Bahnfahrt ihm mehr als je verbunden. Kein Flanieren, keine Berliner Kindheit mit Maulbeer-Omelette, kein Duft, kein Zauber. Viele wollen verreisen, am Strand liegen, ferne Städte erobern, Monumente bewundern – wir nicht, wir wollen nur Glücksmoment erleben – wir wollen nur flanieren. Ist es für immer verloren?

Fake News und wir. Neue Formen der Macht und des Wissens

Vor einer Dekade veröffentlichte die junge Bibliothekarin und Pädagogin Eva Homeyer Informationskompetenz in Grundschulen. Probleme und Perspektiven für Schüler und Lehrer ISBN 978-3-940862-03-7.Das Buch war hervorragend recherchiert, seht gut geschrieben und erhielt auch ausgezeichnete Kritiken. Es wurde nicht verkauft, daher nehmen wir an, dass es nicht gelesen wurde.       

Fake News, Propaganda und Desinformation im Digitalen Raum ISBN 978-3-945610-55-5 nennt Johannes Elia Panskus sein Buch, das auf der Büchermesse in Leipzig 2020 vorgestellt werden sollte. Eine Entwicklung von 10 Jahren im Vergleich zu dem Buch von Homeyer bei der Digitalisierung, ein Lebensalter, was eigentlich Fortschritte aufzeigen sollte und doch mit der Coronankrise das ganze Elend der Digitalen Entwicklung in diesem Land nur anhand dieser Publikationen vor Augen führt. Mangelnde Ausstattung mit hardware, wie eine fehlende Integration in den Unterricht, die die nicht wahrgenommene Verantwortung auf den Schultern einiger leidenschaftlicher nerds ablegte, die aber weder durch eigene Weiterbildung noch durch Unterstützung der Schulleitungen, mögen es die Schulen selber oder deren höheren Funktionen sein, umgesetzt wurde.  Politische Digitalpakte helfen dann weniger, wenn nicht der Erwerb der digitalen oder Informationskompetenz als Zielvorgabe definiert und verfolgt wird.

Die Corona Krise brachte es an den Tag, als von heute auf morgen, Kinder mit Hilfe der elektronischen Medien unterrichtet werden sollten und es bedurfte dem Beispiel einer Kleinstadt in Nordrhein-Westfalen, in der der Unterricht wirklich de facto in dieser Art stattgefunden hat. – Ohne Eltern und ohne genervte Kinder. Der Ministerpräsident von Thüringen will weitere Lockerungen der Corona Verbote, um die Wut der Mitbürger und die Flut der Fake News einzudämmen. Was für eine Verwechslung von Ursache und Wirkung. Fake News sind nicht Folgen eine Wut, sondern Folgen mangelnder Ratio und wie die Familienministerin bei der montäglichen TV Sendung von hart aber fair sagte, die sogenannten digital natives können das Internet in ihrer Tiefe und Breite nicht nützen, es sind digitale Verbraucher, die Amazon jetzt einen Riesengewinn bescheren, aber nicht als Informationsquellen nutzen, die den fake News den Boden entziehen würden.

Mit der Aufklärung der Neuzeit bekam der Glauben an Teufel und Hexen neuen Auftrieb, manchmal auch genutzt von der Kirche, um Menschen in ihrem gehorsamen Unglauben zu lassen. Wenn die Kirche auch damals geglaubt haben mag, ihre Macht auf diese Art zu bewahren, es war ein Irrtum.  Der Staat von heute möge es die nationale, kommunale oder Länder-Ebene sein, deren Interesse dem Machterhalt oder Zuwachs gilt,  sie sollte diesen Irrtum nicht verfolgen. Es hört sich einfach an und verliert doch durch die Wiederholung jede Wahrheit. Fake News, irrige Ansichten lassen sich nicht durch einmalige Gespräche aus der Welt schaffen, sondern nur durch Informationen, den rechten Zugang zu ihnen und den Umgang mit diesen Werkzeugen. Mit zwischen Informationsflut und Wissenswachstum – Bibliotheken als Bildungs-und Machtfaktor der modernen Gesellschaft wies W. Umstätter schon vor Jahren auf diesen Paradigmawechsel in der Macht hin, und verknüpfte ihn mit der Forderung nach einer neuen Infrastruktur, auch den Wechsel und die neue Wertigkeit, die Information und Wissen mit sich brachte und bringt. Dies hat sich nun neu bewahrheitet. Corona bringt es an den Tag. Dies  und wurde nicht nur von einem Teilnehmer des unten genannten Hart aber fair in das Publikum getragen. Viele Mittel für die Lufthansa aber anscheinend immer noch keine für die Zukunft. Wie wird unsere Zukunft aussehen, wer wird sie sichern? Ungeklärte Fragen und keine Antwort.